Westfalenpokal Weiblich 2003

//Westfalenpokal Weiblich 2003

Westfalenpokal Weiblich 2003

Den 7. Platz von 12 Mannschaften belegte die weibliche Auswahl des Jahrgangs 2003 beim Westfalenpokal in Kamen.

Im ersten Spiel des Turniers zeigten die Spielerinnen aus dem Kreis Industrie ihre stärkste Leistung und setzten sich deutlich mit 13:7 gegen die Auswahl aus Dortmund durch. Grundlage war eine sehr engagierte Abwehrarbeit, mit der das stärkste Mittel der Dortmunderinnen, das Spiel über den Kreis, fast völlig unterbunden wurde. Auch im Angriff setzten sich die Mädchen immer wieder erfolgreich durch. Im zweiten Spiel traf die Mannschaft auf die starke Auswahl von EUREGIO, die am Ende des Turniers den 3. Platz belegte. Gegen EUREGIO hielten die Industrie-Mädchen bis zum 5:5 zur Halbzeit gut mit. Danach blieben sie immer wieder in der gegnerischen Abwehr hängen und ließen selbst in der Abwehr zu viel zu. Mit 7:13 ging das Spiel verloren. Aber durch den Sieg gegen Dortmund war das Viertelfinale gesichert. Hier musste die Mannschaft  direkt im Anschluss gegen den Ersten der Gruppe 1, die Auswahl von Hellweg antreten. Nach ausgeglichenem Beginn ließen die Kräfte der Industrie-Spielerinnen nach. Vor allem aber scheiterten sie immer wieder an der stärksten Torfrau des Turniers, die im Kasten von Hellweg stand. So konnte Hellweg von 3:4 auf 3:9 wegziehen. Aber die Spielerinnen bewiesen Moral und kämpften sich bis zum Ende noch mal auf 6:10 heran. Im letzten Spiel um die Platzierungen gegen Münster erwischte die Mannschaft einen schwachen Start, kämpfte sich aber nach 0:3- und 3:6-Rückständen zurück und lag kurz vor Spielende sogar mit 13.12 vorne. Am Ende entwickelte sich ein Krimi mit ganz knappem Ausgang zu Gunsten von Münster (13:14).

Damit belegte die Mannschaft von Steffy Schwarz und Katja Niehörster am Ende den 7. Platz. Hochverdienter Sieger des Turniers wurde die Auswahl Bielefeld vor Hellweg und EUREGIO. Positiv festzuhalten bleibt, dass Torfrauen und Abwehr über weite Strecken stark agiert haben und dass im Angriff am Zusammenspiel und der Effektivität im Abschluss noch gearbeitet werden kann. Bei der Siegerehrung wurde zudem Luisa Korte (HSC Haltern-Sythen) als beste Abwehrspielerin des Turniers genannt.

Für die weibliche Auswahl des Jahrgangs 2003 steht nach dem Westfalenpokal noch ein Turnier bei dem RuhrGames auf dem Programm (15. Juni), bei dem man sich noch einmal mit anderen Auswahl-Teams messen kann.

Es spielten: Leyla Oduncu (SVT Riemke), Tjorven Krans (SVT Riemke), Joana Kegelmann (VfL Gladbeck), Zoe Kratsch (TV Wanne 1885), Catarina Wilms (HSC Haltern-Sythen), Nele Eckert (SVT Riemke), Charlotte Mittich (SVT Riemke), Anna Schulte (HSC Haltern-Sythen), Luisa Korte (HSC Haltern-Sythen), Lenya Dohm (HSC Haltern-Sythen), Gina Witte (VfL Hüls), Jule Neuer (PSV Recklinghausen), Emilie Keller (VfL Gladbeck), Hannah Kleinecke (SVT Riemke) .

2018-05-02T09:22:17+02:00